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über Rolls-Royce in diesen Büchern:

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Auto
des Monats - März 2005
Rolls-Royce Silver Ghost (USA), 1926, #S337RL
Boattail Roadster

Es dauerte ein ganzes Jahr, nachdem der
Rolls-Royce Phantom I in England bereits auf
dem Markt war, bevor das erste Exemplar im amerikanischen Werk von
Rolls-Royce (angesiedelt in Springfield, Massachusetts, USA)
fertiggestellt wurde. Es war nicht gelungen, zeitgleich mit der Umstellung
in England den Nachfolger für den Rolls-Royce Silver Ghost auch bei der
amerikanischen Dependance aufzulegen. Die eigenwillige
Unternehmenspolitik, das Zweigwerk zwar unabhängig einzurichten, aber nur
weisungsgebunden arbeiten zu lassen, war ein maßgeblicher Grund. Damit ist
erklärt, warum es Rolls-Royce Silver Ghost aus
der US-Fertigung auch aus dem Baujahr 1926 noch gibt.

Rolls-Royce of America lieferte – wie es auch in England
üblich war – Fahrgestell mit Motor, die ein Kunde mit einer Karosserie
seiner Wahl fertigstellen ließ. Wahlweise gab es eine Lösung angepaßt an
den Standard des US-Automarktes, wo Kunden gewohnt waren, mit einem
„kompletten Auto“ quasi aus dem Showroom des Händlers in den
Straßenverkehr zu wechseln: Rolls-Royce Custom Coach Work bot eine Auswahl
attraktiver Aufbauten, die bei diversen, stets hochklassigen Karossiers,
im Werksauftrag fertiggestellt worden waren. So kam #S337RL als „Pall
Mall“ (für RRCCW gebaut bei Merrimac) auf die Straße. Erstbesitzer war
Hollywood-Star John McCormick, und der entschied sich bereits nach sehr
kurzer Zeit für einen Tausch des Aufbaus. Statt des fünfsitzigen offenen
Tourenwagens ließ er dem Fahrgestell einen überaus attraktiven Bottail
Roadster maßschneidern. Zudem erfolgte der Wechsel auf den
leistungsstärkeren Motor des inzwischen verfügbaren
Phantom I.

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