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Die "Autos des Monats"
Mehr über Rolls-Royce
in diesen Büchern:

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Auto des Monats - Mai 2009
Rolls-Royce 20/25 H.P., 1934, #GLG31
Cabriolet von Gurney Nutting

Im Jahr 1932 ließ sich Capt. Harold R. Owen das Design für diese Karosserie
beim Patenamt schützen. Mit einiger Berechtigung wies indessen Tom Clarke in
seinem Buch „The Rolls-Royce 20/25 H.P.“ darauf hin, dass A.F. McNeil, dem
damaligen Chefdesigner von Gurney Nutting, anzurechnen sei, die
Verwirklichung dieser Idee umgesetzt zu haben. In der Folge gab es einige
Reibereien, weil H.R. Owen von anderen Karosseriebauern Lizenzbeträge
verlangte, wenn deren Kreationen ‚deutliche Anlehnung’ an die Linienführung
zeigten, für die er sich Schutzrechte gesichert hatte.

Bei Gurney Nutting sollen insgesamt 23 nahezu identische Aufbauten auf
Chassis 20/25 H.P. nach diesem “Owen D.38 Design” entstanden sein. Die
Fahrzeuge kamen durch H.R. Owen Ltd. zur Auslieferung; dem Londoner
Handelsunternehmen gehörte auch der Karosseriebaubetrieb Gurney Nutting. Es
entstanden auch etliche Aufbauten nach diesem Design auf Chassis Rolls-Royce
Phantom II, was nicht verwundern kann, denn dies war eine der attraktivsten
Formen, in der Vorkriegszeit einen Rolls-Royce einzukleiden.

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Wenn der Spruch "Kopieren ist die höchste Form von Anerkennung" stimmt, dann hat
dieser hinreißend schöne Stil hohe Anerkennung gefunden, denn es hat eine
ganze Anzahl on Fahrzeugen in diesem Stil gegeben. Neben Phantom II einige
wenige auf Chassis Phantom III. Aber in erheblicher Anzahl Kreationen auf
Chassis 20/25 H.P. sowie 25/30 H.P. wozu noch eine erkleckliche Anzahl addiert
werden sollten, die neu karossiert wurden. Das gab es vor allem in den
30ern, als eine regelrechte Industrie blühte, die alte, unmoderne Aufbauten
durch attraktive ersetzte und somit 20 H.P., frühen 20/25 H.P., aber auch
Phantom I zu einem "zweiten Frühling" verhalf. Auch in späterer Zeit fiel die
Wahl häufig auf ein 3-Position-Drophead Coupé, wenn eine Neuschöpfung
entstand.

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