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über Rolls-Royce in diesen Büchern:

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Auto
des Monats - November 2004
Rolls-Royce Phantom, 2003, #UH00005

Bei der ersten Produktionsserie des neuen Rolls-Royce
Phantom begann die Chassis-Nummer mit der Buchstabenkombination „UH“ (im
Unterschied zeigten Vorserienmodelle allein ein „U“ der Zahlenfolge
vorangestellt, siehe auf dieser Webseite unter „Phantom“). Die Nummer
00005 gehört damit zu den ersten im neuen Werk in Goodwood komplettierten
Exemplaren. Das zeigt sich bei genauer Betrachtung in einem äußeren
Merkmal – nämlich dem „RR-Motiv“ auf den Radnaben. PR-Material des
Herstellers, durchweg ohne Nachprüfung von den Medien übernommen, wies auf
die Besonderheit hin, dass die verschlungenen RR dank entsprechender
Vorrichtung stets senkrecht angeordnet blieben, auch im Fahrbetrieb. Dass
die ersten Serienfahrzeuge noch ohne dieses Feature als Vorführwagen an
die Händler gegangen waren, weist die speziellen Radnabenabdeckungen als
ergänzende Aufwertung aus, die im ursprünglichen Lastenheft nicht
aufgetaucht war.
Angeordnet im Armaturenbrett des neuen
Rolls-Royce
Phantom finden sich Bedienknöpfe, die in ihrer Formgebung das
„Geigen-Stimmwirbel-Design“ aufnehmen, wie es sich an gleicher Stelle in den
Rolls-Royce Silver Cloud fand; einer in den 50er Jahren vorgestellten
Modellserie. Die Luftaustrittsöffnungen der Klimaanlage erinnern mit ihrem
„Bull's-Eye-Design“ an die Lösung, wie sie sich im Rolls-Royce Silver
Shadow und seinen Nachfolgemodellen bewährt hatte. Die Einheit
schließlich, die als „Switchbox“ bezeichnet Startknopf und Lichtschalter
enthält, ließ sich noch weiter zurückverfolgen – sie entsprach dem
Bedienelement, wie es seit dem Rolls-Royce 20 H.P. seligen Angedenkens
vertraut war.

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Indessen bleibt kein Raum für das Argument, das eine wie das andere sei
nostalgische Reminiszenz an längst vergangene Zeiten. Ganz im Gegenteil
lässt sich zu diesen wie zu anderen Details die Feststellung treffen, dass
nichts anderes existierte, was zur Erfüllung der betreffenden Funktion
besser geeignet war. Mithin ist das Kompliment zu machen, dass die
Designer des neuen Rolls-Royce Phantom insoweit der Versuchung
widerstanden, sich für einen Wechsel entschieden zu haben nur um des
Wechsels willen. .

Als von Grund
auf neu entwickeltes Automobil beeindruckt der Phantom mit einer Fülle von
Innovationen. Bei eingehender Prüfung zeigt sich, wie sorgsam die
Entwicklung der Leitlinie folgte, in das neue Auto die für Rolls-Royce
traditionellen Werte einzubringen. Damit gelang die zeitentsprechende
Interpretation des von Sir Frederick Henry Royce geprägten Anspruchs, nach
Perfektion zu streben. Die Zukunft wird zeigen, dass sich auch seine
Feststellung „die Qualität bleibt, wenn der Preis längst vergessen ist“
nicht widerlegen läßt.

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